Lizenzen Glücksspiel

Diese Lizenzen im Bereich Glücksspiel verweisen auf Seriosität

 

Als Betreiber eines seriösen Online-Casinos bemüht man sich zum den Erwerb von gewissen Lizenzen, die den Kunden zeigen, dass sie es mit einem vertrauenswürdigen Anbieter zu tun haben, der bei Ein- und Auszahlungen höchsten Qualitätsansprüchen entspricht und der bei der Berechnung der Gewinnchancen keine unlauteren Methoden anwendet.

 

In Deutschland hat lediglich das Bundesland Schleswig-Holstein eine kurze Zeitspanne lang die Glücksspiel-Lizenzen vergeben – und zwar als sich die Innenminister dieses Bundeslands dazu entschieden, kurzfristig aus dem Glücksspiel-Staatsvertrag auszutreten, innerhalb dessen eigentlich die Vergabe der Konzessionen hätte arrangiert werden müssen.

 

Vergabepraxis in Deutschland ist unzulässig

 

Da die im Glücksspielvertrag festgelegte Vergabepraxis der Konzessionen vom Europäischen Gerichtshof und vom Hessischen Verwaltungsgericht als unzulässig erklärt wurde, spielen deutsche Lizenzen außer den nach wie vor gültigen Konzessionen aus Schleswig-Holstein derzeit eine untergeordnete Rolle. Das Bundesland verdient allerdings nach wie vor etwa 60 Millionen Euro im Jahr durch die noch gültigen bereits vergebenen Lizenzen.

 

Es sollten zwar 20 Lizenzen an Anbieter in Deutschland vergeben werden, jedoch klagten benachteiligte Anbieter, da sie trotz der Erfüllung von den Standards keine Lizenz erhalten hatten – da die qualitative Beschränkung auf eine willkürliche Anzahl von 20 Anbietern festgelegt ist. Das Vergabeverfahren wurde gestoppt, und wann die Innenminister der Bundesländer eine neue Regelung gefunden haben, ist nicht abzusehen.

 

Glücksspiellizenzen aus Malta sind in der EU weit verbreitet und anerkannt

 

Allerdings vergeben andere EU-Länder – beispielsweise Malta – Glücksspiellizenzen, die auf eine staatliche Duldung des Glücksspiel-Angebots schließen lassen. Diese Lizenzen führen dementsprechend auch jene Anbieter für Glücksspiel, die ihren Sitz in anderen EU-Ländern als Malta haben, gilt diese Konzession doch als „die“ wichtigste Glücksspiellizenz in Europa.

 

Sie ist bei Kunden bekannt, verweist auf hohe Qualität und ist nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auch in Deutschland anzuerkennen – denn ein Verstoß gegen die EU-Dienstleistungsfreiheit liege vor, wenn einem in einem EU-Land lizenzierten Betreiber für Glücksspiel untersagt würde, in einem anderen EU-Land seine Dienstleistungen anzubieten.

 

Regelmäßige Prüfung der Anforderungen an die Lizenz

 

Um eine Lizenz zu erhalten, sind hohe Standards zu erfüllen, die von der Aufsichtsbehörde für Lotterie- und Glücksspiel im jeweiligen Staat festgelegt werden. Sie werden auch regelmäßig überprüft und nur wer immer wieder die an die Lizenz geknüpften Anforderungen erfüllt, darf diese auch auf seiner Website den Kunden präsentieren. Dies gilt auch für österreichische Lizenzen. Auch in Österreich wird derzeit über die Vergabepraxis der Lizenzen debattiert; nachdem das Glücksspiel an sogenannten „einarmigen Banditen“ bereits 2011 legalisiert wurde, konnte man sich bislang nicht auf eine vom EuGH abgesegnete Variante der Lizenzvergabe einigen.

 

Auch für Österreicher gilt daher, sich an den Glücksspiellizenzen aus Malta zu orientieren. Etwa acht Prozent macht das Glücksspiel dort am Bruttoinlandsprodukt aus, doch Anbieter die eine Lizenz erhalten wollen, müssen ein langwieriges und anspruchsvolles Vergabeverfahren durchlaufen.

 

Wer sich nicht allein auf die Lizenzen der Anbieter für Glücksspiele verlassen möchte, kann zusätzliche Informationen und einen Vergleich der Internetcasinos auf http://www.bewertungen.com/ finden.

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